Über mich

Innenarchitektur mit Herz und Haltung

Alexandra, wie hat Ihre Begeisterung für Innenarchitektur eigentlich angefangen?

Schon als Kind habe ich mit meiner besten Freundin regelmäßig unser Kinderzimmer neu möbliert – aus purer Neugier, was ein anderer Blickwinkel bewirken kann. Später durfte ich im Möbelgeschäft meines Onkels ein Praktikum machen. Da war klar: Ich will Räume gestalten – nicht nur verschönern, sondern verändern.

Sie haben in Detmold Innenarchitektur studiert – was war das für eine Zeit?

Intensiv! Von 2001 bis 2006 habe ich an der FH Lippe und Höxter in Detmold studiert. Die Stadt war klein, das Freizeitangebot überschaubar – umso größer war der Zusammenhalt unter uns Studierenden. Wir haben eng zusammengearbeitet, voneinander gelernt und waren gleichzeitig ein echtes Team. Der Fokus lag ganz klar auf dem Studium – mit wenig Ablenkung, dafür mit umso mehr Begeisterung.

Ein Auslandssemester in Thailand – was hat Sie dort besonders inspiriert?

Die Verbindung von Architektur, Alltag und Kultur. Gemeinsam mit meinen Kommiliton:innen habe ich auf einer Gummiplantage im Inland die Planung einer kleinen touristischen Anlage übernommen – mit Gemeinschaftshaus, Koch-Workshops und einem nachhaltigen Ansatz. Das war echtes Lernen durch Tun – im Team, mit viel Improvisation und interkulturellem Austausch. Eine Erfahrung, die mich bis heute prägt.

Welche Stationen folgten nach dem Studium?

Ich durfte bei Sabine Mescherowsky an exklusiven Einfamilienhäusern, Skiresorts und Gesundheitsbauten mitwirken – ein großartiger Einstieg in die Praxis. Danach ging es für ein Jahr nach Dublin, zu Duff Tisdall. Besonders spannend war dort die Gestaltung der Räume im Palast des Erzbischofs von Dublin – und die Umsetzung individueller Möbelentwürfe, die mit viel Präzision und Feingefühl geplant wurden.

 

Zurück in Deutschland führte mich mein Weg nach Düsseldorf zu einszueins, mit dem Fokus auf Messebau und private Bauherrenprojekte. 2010 wagte ich den Schritt in die Selbständigkeit – zeitgleich mit der Geburt meines ersten von inzwischen drei Kindern. Seither gestalte ich Räume auf meine eigene Art – mit einem sicheren Gespür für Materialien, Stimmungen und das, was Menschen wirklich brauchen.

Was begeistert Sie heute besonders an Ihrem Beruf?

Ich liebe die Arbeit mit Bestandsbauten – besonders, wenn es um Denkmalsanierung geht. Die Verbindung von alter Substanz und neuen Ansprüchen ist eine wunderbare Herausforderung.

Dabei lege ich großen Wert auf hochwertige Materialien und sinnliche Oberflächen – sei es mit Farben und Tapeten von Farrow & Ball oder Wall & Déco, oder bei Böden von Senso, VIA oder MAFI Parkett.

Und: gutes Licht ist für mich essenziell. In Zeiten von LED geht es nicht nur um Helligkeit – sondern um Atmosphäre, Farbtemperatur und den richtigen Einsatz von Licht und Schatten. Licht kann einen Raum vollkommen verändern – wenn man es gezielt und mit Feingefühl einsetzt.

Und was sagen Ihre Kundinnen und Kunden über Sie?

Dass ich zuhöre, mitdenke und eine klare Haltung habe. Dass ich pragmatisch bin, aber nicht beliebig. Und dass ich Räume schaffe, in denen man sich sofort zu Hause fühlt –